Mit OpenCelium 5.1 veröffentlichen wir bereits kurze Zeit nach dem großen 5.0 Release das nächste Update unserer Integrationsplattform.
Während OpenCelium 5.0 mit dem neuen Workflow-Editor und der komplett überarbeiteten Benutzeroberfläche einen großen funktionalen und visuellen Schritt gemacht hat, konzentriert sich Version 5.1 vor allem darauf, das Arbeiten mit Workflows noch effizienter, übersichtlicher und komfortabler zu machen.
Im Mittelpunkt stehen dabei vier neue Funktionen:
Joint Element zum Verbinden von Workflow-Pfaden
Debugger-Modus im Test-Run
Undo/Redo und Change History
Comment Boxes für Workflows
Damit erhält der Workflow-Editor weitere Funktionen, die man aus modernen Entwicklungsumgebungen kennt und die insbesondere bei komplexeren Integrationen einen deutlichen Mehrwert bieten.
Neben diesen Neuerungen enthält OpenCelium 5.1 zahlreiche weitere Verbesserungen in den Bereichen Benutzerverwaltung, Connector-Verwaltung, Benutzeroberfläche, Systemkonfiguration und Usability.
Die Neuerungen im Überblick – OpenCelium 5.1 Release
Joint Element zum Verbinden von Workflow-Pfaden
Weniger redundante API-Aufrufe innerhalb von IF/ELSE-Strukturen
Debugger-Modus im Test-Run
Pause und detaillierte Betrachtung des bisherigen Testverlaufs
Jederzeitiger Wechsel zwischen Debugger- und Live-Modus
Undo/Redo und Change History
Übersichtliche Change History aller Änderungen
Frei platzierbare Comment Boxes
Kommentare und ToDos direkt im Workflow
Erweiterte Benutzer- und Gruppenverwaltung
Verbesserte Connector- und Invoker-Verwaltung
Weitere Verbesserungen der Benutzeroberfläche
Workflow-Pfade mit Joint Elements verbinden
Mit dem neuen Joint Element führen wir eine weitere wichtige Funktion für die Erstellung komplexer Workflows ein.
Bei komplexeren Workflows entstehen häufig Situationen, in denen mehrere Pfade nach einer Bedingung wieder zusammengeführt werden sollen.
Bisher mussten die einzelnen Pfade unabhängig voneinander weitergeführt werden. Das führte insbesondere hinter einem IF-Operator häufig dazu, dass bestimmte Schritte mehrfach konfiguriert werden mussten.
Ein typisches Beispiel:
Ein Workflow prüft mit einem IF, ob eine bestimmte Bedingung erfüllt ist. Je nach Ergebnis müssen anschließend mehrere API-Methoden ausgeführt werden.
Ohne eine Möglichkeit, die beiden Pfade wieder zusammenzuführen, musste die gemeinsame Abfolge teilweise auf beiden Seiten des IF hinterlegt werden. Alternativ konnte mit einem continue gearbeitet werden, wodurch sich ebenfalls eine eigene Sequenz ergab. Das führte nicht nur zu zusätzlichen Konfigurationen, sondern auch zu redundanten Workflow-Schritten und machte komplexere Workflows unnötig schwer lesbar.
Mit dem neuen Joint Element können Workflow-Pfade jetzt wieder zusammengeführt werden. Dadurch lässt sich eine gemeinsame Sequenz nach einem IF einmal definieren und anschließend von mehreren Pfaden verwenden.
Das reduziert:
- redundante Konfigurationen
- doppelte API-Methoden
- unnötige Workflow-Schritte
- Wartungsaufwand
Gleichzeitig werden Workflows übersichtlicher und leichter nachvollziehbar. Das Joint Element ist damit insbesondere für komplexere Integrationen ein wichtiges Werkzeug zur Optimierung der Workflow-Struktur.
Debugger-Modus für den Test-Run
Der neue Debugger-Modus unterstützt dabei, einen Workflow während des Test-Runs besser nachzuvollziehen.
Bei komplexen Integrationen kann es schwierig sein, während einer normalen Ausführung genau zu erkennen, welcher API-Aufruf gerade ausgeführt wird und welche Daten dabei durch den Workflow laufen.
Der neue Debugger schafft hier mehr Transparenz.
Im Debugger-Modus wird die Ausführung des Workflows in der Benutzeroberfläche gezielt verlangsamt. Dadurch kann der Anwender den Ablauf Schritt für Schritt besser verfolgen. Dabei kann jederzeit auf Pause gedrückt werden.
Anschließend können die bis zu diesem Zeitpunkt verarbeiteten Daten betrachtet und analysiert werden. So lässt sich wesentlich einfacher nachvollziehen:
- welcher Workflow-Schritt gerade ausgeführt wird
- welche API-Methode angesprochen wurde
- welche Daten bisher verarbeitet wurden
- wie sich die Daten innerhalb des Workflows verändern
Besonders bei der Entwicklung und Fehlersuche komplexer Workflows bietet dies einen deutlichen Vorteil.
Debugger oder Live-Modus – jederzeit wechseln
Der Debugger muss dabei nicht während des gesamten Test-Runs verwendet werden. Der Anwender kann jederzeit zwischen Debugger-Modus und Live-Modus wechseln.
Wird der Debugger nicht mehr benötigt, kann einfach in den Live-Modus gewechselt werden und der Test-Run wird wieder in der normalen Geschwindigkeit dargestellt.
Wichtig: Der Debugger verlangsamt aktuell nur die Darstellung
In der ersten Implementierungsphase arbeitet der Debugger bewusst auf der UI-Ebene. Das bedeutet: Die eigentliche Schnittstelle wird im Backend nicht angehalten oder verlangsamt.
Während der Test-Run in der Benutzeroberfläche langsamer dargestellt wird, läuft die tatsächliche Ausführung im Backend weiterhin mit voller Geschwindigkeit. Der Debugger dient in dieser Version somit in erster Linie dazu, den Ablauf der Schnittstelle in der UI besser verfolgen und analysieren zu können.
Undo & Redo für den Workflow-Editor
Was in modernen Editoren selbstverständlich ist, gibt es jetzt auch in OpenCelium: Undo und Redo. Beim Erstellen komplexer Workflows werden viele Änderungen direkt hintereinander vorgenommen. Dabei kann es schnell passieren, dass ein Element versehentlich verschoben, gelöscht oder verändert wird.
Mit OpenCelium 5.1 lassen sich solche Aktionen nun einfach rückgängig machen. Über Undo kann die letzte Änderung zurückgenommen werden. Mit Redo kann eine zuvor rückgängig gemachte Aktion wiederhergestellt werden. Damit wird das Experimentieren mit Workflows deutlich sicherer. Anwender können Änderungen ausprobieren, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, einen vorherigen Zustand dauerhaft zu verlieren.
Change History – Jede Änderung im Überblick
Zusätzlich zu Undo und Redo gibt es im Workflow-Editor jetzt eine Change History. Direkt unterhalb der Menüführung kann die Historie der vorgenommenen Änderungen geöffnet werden.
Damit lässt sich auf einen Blick nachvollziehen, welche Aktionen während der Bearbeitung des Workflows durchgeführt wurden. Die Change History schafft dadurch zusätzliche Transparenz beim Arbeiten mit komplexen Workflows. Gerade wenn viele Änderungen nacheinander vorgenommen wurden, hilft sie dabei, den Überblick über die aktuelle Bearbeitung zu behalten.
Comment Boxes – Kommentare direkt im Workflow
Mit den neuen Comment Boxes können jetzt Kommentare direkt im Workflow-Editor platziert werden.
Damit lassen sich Workflows nicht mehr nur technisch konfigurieren, sondern auch direkt dokumentieren.
Kommentare können beispielsweise verwendet werden, um:
- einzelne Bereiche des Workflows zu erklären
- komplexe Logiken für andere Entwickler zu dokumentieren
- Hinweise für Kollegen zu hinterlegen
- offene Punkte zu markieren
- ToDos direkt im Workflow festzuhalten
- wichtige Informationen für die spätere Wartung zu dokumentieren
Die Comment Boxes können dabei frei im Workflow platziert werden. Dadurch entsteht eine zusätzliche Dokumentationsebene direkt dort, wo sie benötigt wird. Gerade bei Workflows, die von mehreren Personen entwickelt und gewartet werden, kann dies die Zusammenarbeit deutlich erleichtern.
Verbesserte Benutzerverwaltung
Die Benutzerverwaltung wurde erweitert und bietet jetzt zusätzliche Möglichkeiten für Administratoren. Beim Login können Benutzer nun sowohl ihren Benutzernamen als auch ihre E-Mail-Adresse verwenden.
Auch Benutzer können jetzt ohne erneute Eingabe eines Passworts aktualisiert werden. Zusätzlich wurde die Möglichkeit integriert, Benutzergruppen direkt zu bearbeiten und zu aktualisieren. Damit wird die Administration von Benutzern und Gruppen deutlich komfortabler.
Erweiterte Connector-Verwaltung
Auch die Connector-Liste wurde erweitert. Dort werden nun zusätzlich die Informationen Modified At und Modified By angezeigt. Damit ist direkt ersichtlich, wann ein Connector zuletzt verändert wurde und welcher Benutzer die Änderung vorgenommen hat.
Zusätzlich wurden die Tabellen in der Benutzeroberfläche verbessert. Spalten können nun in ihrer Breite individuell angepasst werden. Diese Funktion steht beispielsweise in der Connector-Liste zur Verfügung und ermöglicht es, die Darstellung an die eigenen Anforderungen anzupassen.
Verbesserte Invoker-Verwaltung
Mit OpenCelium 5.1 wurde außerdem die Möglichkeit integriert, Invoker direkt über die Benutzeroberfläche hinzuzufügen. Die Bearbeitung bereits vorhandener Invoker ist aktuell noch nicht direkt über die UI möglich.
Für Änderungen an einem bestehenden Invoker muss dieser momentan weiterhin heruntergeladen, lokal bearbeitet und anschließend wieder in OpenCelium hochgeladen werden. Die direkte Bearbeitung bestehender Invoker über die Benutzeroberfläche ist damit ein logischer nächster Schritt für zukünftige Versionen.
Zusätzlich wurde eine Validierung für Invoker-Namen integriert, um ungültige oder problematische Bezeichnungen bereits bei der Eingabe zu erkennen.
System Settings und individuelles Erscheinungsbild
Die System Settings wurden ebenfalls erweitert. Das konfigurierte Theme und Logo werden nun in den System Settings gespeichert.
Zusätzlich wird die vom Benutzer gewählte Systemsprache in den Benutzerdetails gespeichert. Damit bleiben persönliche Einstellungen auch bei einer erneuten Anmeldung erhalten.
Auch die Verwaltung von Bildern wurde verbessert. Bilder für Connectoren und Logos können nun direkt innerhalb der Oberfläche zugeschnitten werden.
Schnellzugriff auf die Dokumentation
Für einen noch schnelleren Zugriff auf die OpenCelium-Dokumentation wurde außerdem ein Documentation-Icon in der Header-Navigation integriert.
Damit ist die Dokumentation direkt aus der Benutzeroberfläche erreichbar, ohne OpenCelium verlassen und die Dokumentationsseite separat aufrufen zu müssen.
OpenCelium 5.1 – Der Workflow wird zum Entwicklungswerkzeug
Mit OpenCelium 5.1 entwickeln wir den neuen Workflow-Ansatz aus Version 5.0 konsequent weiter. Der Joint reduziert unnötige Redundanzen und macht komplexe Abläufe übersichtlicher. Der Debugger-Modus gibt Entwicklern einen besseren Einblick in den Ablauf eines Test-Runs. Undo/Redo und Change History sorgen für mehr Sicherheit bei der täglichen Arbeit. Und mit den Comment Boxes wird der Workflow selbst zu einem Ort für Dokumentation und Zusammenarbeit.
Zusammen mit den zahlreichen Verbesserungen in Benutzerverwaltung, Connector- und Invoker-Management sowie der Benutzeroberfläche wird OpenCelium 5.1 damit zu einem noch komfortableren Werkzeug für die Entwicklung und Verwaltung moderner API-Integrationen.
Bugfixes und Verbesserungen
Neben den zahlreichen neuen Funktionen enthält OpenCelium 5.0 selbstverständlich auch viele Bugfixes, Performance-Optimierungen und technische Verbesserungen. Eine vollständige Übersicht aller Änderungen folgt im Changelog.
Folgen Sie der Anleitung in der Dokumentation, um die Aktualisierung durchzuführen.
Hier der ausführliche Changelog
OpenCelium 5.1 (deutsch)
Neue Funktionen
- Joint Element zum Verbinden von Workflow-Pfaden
- Debugger-Modus im Test-Run
- Undo/Redo im Workflow-Editor
- Change History im Workflow-Editor
- Comment Boxes im Workflow-Editor
Verbesserungen
- Login mit Benutzername oder E-Mail-Adresse
- Modified At und Modified By in der Connector-Liste
- Benutzer können ohne Passwort aktualisiert werden
- Benutzergruppen können direkt aktualisiert werden
- Validierung für Invoker-Namen
- Dokumentations-Icon in der Header-Navigation
- Resizable Columns für UI-Tabellen
- Theme und Logo werden in den System Settings gespeichert
- Add Invoker direkt über die UI
- Systemsprache wird in den Benutzerdetails gespeichert
- Bilder für Connectoren und Logos können zugeschnitten werden
Known Issue
- Bestehende Invoker können aktuell noch nicht direkt über die UI bearbeitet werden. Sie müssen zunächst heruntergeladen, lokal angepasst und anschließend wieder hochgeladen werden.
OpenCelium 5.1 (english)
New Features
- Joint Element for connecting workflow paths
- Debugger mode for Test Run
- Undo/Redo in the Workflow Editor
- Change History in the Workflow Editor
- Comment Boxes in the Workflow Editor
Improvements
- Login with username or email address
- Modified At and Modified By in the connector list
- Update users without entering a password
- Update user groups directly
- Validation for invoker names
- Documentation icon in the header navigation
- Resizable columns for UI tables
- Save theme and logo in system settings
- Add Invoker directly from the UI
- Save system language in user details
- Crop images for connector and logo icons
Known Issue
- Existing invokers cannot yet be edited directly in the UI. They currently need to be downloaded, edited locally and uploaded again.
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